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Standort in Leingarten

Patrick Menzel


Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Fachkunde Strahlenschutz

MITGLIEDSCHAFTEN:

Behandlungsschwerpunkt:

Mein Behandlungsschwerpunkt ist die arthroskopisch operative Therapie von Schäden und Verletzungen des Kniegelenkes.
Als zertifizierter Kniechirurg führe ich arthroskopische Eingriffe des Kniegelenkes hundertfach jährlich durch und kann auf eine mittlerweile über 15-jährige Erfahrung in der arthroskopischen Chirurgie verweisen.

Durch Mitgliedschaften in der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) und der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) stehe ich in regelmäßigem internationalem Austausch bezüglich modernster Behandlungsmethoden zum Erhalt Ihrer Gesundheit und Mobilität.

Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt ist die Diagnostik und Therapie von Sportverletzungen sowie Erkrankungen des Schultergelenkes.

 

Im Folgenden möchte ich eine Übersicht über die durch mich durchgeführten arthroskopischen Eingriffe des Kniegelenkes aufführen.

Kniegelenk

Die Menisken sind halbmondförmige elastische Scheiben aus Faserknorpel. Sie unterstützen das Kniegelenk bei der Druckverteilung und tragen zur Stabilität bei Roll-, Gleit- und Drehbewegungen bei.

Sowohl bei sportlicher Belastung, als auch bei alltäglichen Bewegungen, wie z. B. das Aufrichten aus der Hocke oder kniender Tätigkeit, kann es zur Verletzung der Menisken kommen. Altersbedingte Gewebsdegenerationen sind ebenfalls ein Risikofaktor für das Auftreten von Meniskusrissen.

Ein typisches Symptom sind einschießende Schmerzen bei Belastung und Bewegung. Es kann auch zu Reizzuständen mit Ergußbildung des Gelenkes kommen sowie Einklemmungsereignissen.

Neben der klinischen Diagnostik im Rahmen einer körperlichen Untersuchung, ist die Durchführung einer Magnetresonanztomographie (MRT) zur Sicherung der Diagnose hilfreich.

Je nach Schweregrad der Meniskusverletzung und vorhandenen Symptomen, stehen konservative sowie operative Behandlungsverfahren zur Verfügung. Die Operation wird ambulant arthroskopisch durchgeführt. In den meisten Fällen muss das zerstörte Meniskusgewebe entfernt werden. In seltenen Fällen kann der gerissene Meniskus auch wieder angenäht werden. Bei der Arthroskopie wird zudem das gesamte Kniegelenk begutachtet. Begleitschäden am Knorpelbelag oder evtl. vorkommende freie Gelenkkörper werden gleich mitbehandelt.

Die wichtigste Funktion des Gelenkknorpels ist es, Reibung zu verringern und Stöße abzufedern. Dadurch ermöglicht der Gelenkknorpel flüssige, schmerzfreie Bewegungen und schützt die Knochen vor Abnutzung. Außerdem verteilt er den Druck, der beim Gehen, Laufen oder Springen auf das Gelenk wirkt, gleichmäßig. Da der Gelenkknorpel nicht direkt durchblutet wird, ist er nur begrenzt ohne therapeutische Maßnahme regenerationsfähig. Eine Schädigung kann daher langfristig zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen.

Ab einer bestimmten Defektgröße sollte ein operatives Verfahren zum Einsatz kommen, um ein weiteres Fortschreiten der Schädigung aufzuhalten.

Welches Verfahren das geeignete ist, hängt maßgeblich von der Größe sowie der umgebenden Knorpelstruktur ab. 

  • Mikrofrakturierung nach Steadman
  • MACI (Matrix-assoziierte autologe Chondrozytenimplantation)
  • AMIC (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese)

Ist die Schädigung zu groß, bleibt mittel- bis langfristig nur der Austausch der Gelenkflächen durch eine Prothese.

Die Kreuzbänder sind feste, bandartige Strukturen im Inneren des Kniegelenks. Man unterscheidet das vordere und das hintere Kreuzband. Sie verbinden den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein und kreuzen sich dabei im Kniegelenk.

Ihre wichtigste Funktion ist die Stabilisierung des Kniegelenks. Die Kreuzbänder verhindern, dass das Schienbein im Verhältnis zum Oberschenkel nach vorne oder hinten rutscht, und sorgen für eine kontrollierte Führung bei Beuge-, Streck- und Drehbewegungen. Dadurch ermöglichen sie sichere, stabile Bewegungen beim Gehen, Laufen oder Sport.

Kreuzbandverletzungen entstehen meist durch plötzliche Dreh- oder Stoppbewegungen des Knies, vor allem im Sport. Typisch sind Richtungswechsel, Landungen nach Sprüngen, Stürze oder direkte Gewalteinwirkung. Häufig betroffen ist das vordere Kreuzband.

Eine Operation am Kreuzband ist nötig, wenn das Knie instabil ist oder „wegknickt“, aktive oder sportlich belastende Tätigkeiten (z. B. Sport mit Drehbewegungen) ausgeübt werden, Begleitverletzungen wie Meniskus- oder Knorpelschäden bestehen, eine konservative Therapie (Physiotherapie) keinen ausreichenden Erfolg bringt.

Nicht immer muss operiert werden – bei stabilen Knien und geringer Belastung kann auch eine nicht-operative Behandlung ausreichen.

Freie Gelenkkörper im Knie sind kleine, lose Knorpel- oder Knochenstücke, die sich im Kniegelenk befinden. Sie entstehen meist durch Knorpelschäden, Arthrose, Verletzungen oder nach Unfällen.

Diese freien Teile können sich im Gelenk bewegen und plötzliche Schmerzen, Blockierungen, Schwellungen oder ein Einklemmgefühl verursachen. Manchmal lässt sich das Knie dann kurzzeitig nicht mehr richtig beugen oder strecken.

Die Behandlung hängt von der Größe und den Beschwerden ab. Beschwerdeführende freie Gelenkkörper werden meist arthroskopisch entfernt, um weitere Schäden am Gelenkknorpel zu verhindern.

Das Plica-Syndrom des Kniegelenks entsteht durch eine Reizung oder Entzündung einer sogenannten Plica. Dabei handelt es sich um eine Schleimhautfalte im Kniegelenk, die ein Überbleibsel aus der Embryonalentwicklung ist. Am häufigsten betroffen ist die mediopatellare Plica an der Innenseite des Knies.

Durch Überlastung, wiederholte Bewegungen, Verletzungen oder Entzündungen kann sich die Plica verdicken und zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen einklemmen. Das führt zu vorderen Knieschmerzen, Reibegeräuschen, Schnappen oder einem Blockadegefühl, besonders beim Beugen, Strecken oder Treppensteigen.

Die Behandlung erfolgt meist konservativ mit Physiotherapie, Entlastung und entzündungshemmenden Maßnahmen. Bei anhaltenden Beschwerden kann die arthroskopische Entfernung der gereizten Plica notwendig sein.

Zusatzbezeichnung:

  • Manuelle Therapie
  • Akupunktur

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